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Blog,  Hinter den Kulissen

Kreative Selfcare – Eine Auszeit nur für mich

Selfcare muss nicht kompliziert sein – ich finde sie in Farben, Stoffen und dem Selbermachen. Das ist meine ganz eigene Me-Time, die mich bewusst in den Flow führt. Kreative Selfcare ist dabei nicht nur Entspannung, sondern auch ein kleiner Kraft-Booster für Geist und Herz.

Das wichtigste auf einen Blick:

  • Infos zur Blogparade ‚Was ist Selfcare für dich?‘
  • Meine Gedanken zum Thema Selfcare
  • Selbstwertgefühl: Ego und Sein
  • Kreativität ist meine Selfcare

kreative Selfcare

Was verbinde ich mit Selfcare? Dieses Wort ist unglaublich kraftvoll. Für mich steht Selfcare für Selbstliebe und Selbstfürsorge. Und doch nimmt jeder Mensch sie ganz unterschiedlich wahr. Gerade weil das Thema so vielseitig ist, hat die Blogparade ‚Was ist Selfcare für dich‘ von Rani sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Und es überrascht mich überhaupt nicht, dass bereits so viele Bloggerinnen ihre Gedanken dazu teilen – genauso wie ich.

Meditationskissen nähen

Balance im Hier und Jetzt

Mit Selfcare verbinde ich Zeit, die ich alleine nur für mich verbringe. Diese Momente der Me-Time in vollkommener Selbstliebe sind für mich sozusagen everyday business. Wenn ich sie mir nicht gönne, merke ich, wie meine innere Batterie langsam leerläuft und ich nur noch funktioniere statt wirklich zu leben.

Diese Auszeiten helfen mir, bewusst im Hier und Jetzt anzukommen. Besonders dann, wenn ich etwas tue, dass mein Herz hüpfen lässt und mich alles um mich herum vergessen lässt. In solchen Momenten hat das Ego endlich einmal Sendepause. Es hört auf, mir ununterbrochen Gedanken ins Ohr zu flüstern.

Für ein gutes Selbstwertgefühl, braucht es eine Balance zwischen dem Teil in mir, der nach Anerkennung, Bestätigung und Erfolg strebt und dem Teil, der einfach nur sein möchte. Das Ego meldet sich oft ungefragt, besonders – wer kennt’s nicht – abends im Bett, wenn eigentlich Ruhe einkehren sollte.

Und dann gibt es da noch das Selbst. Dieses leise und tiefe Bewusstsein, dass mich spüren lässt, was mir wichtig ist und was ich wirklich brauche.

kreative selfcare

Und jetzt fragst du dich sicher: Was bedeutet Selfcare eigentlich für mich? Nach meiner Krankengeschichte und seit dem anschließenden Weg in meine Selbstständigkeit, habe ich gemerkt, wie wichtig bewusste Auszeiten wirklich sind. Jepp, dass war ein Wink des Lebens und ich habe daraus gelernt.

Mein Weg ist nicht nur ein Ausbruch aus der Komfortzone – direkt hinein ins Risiko – sondern auch Persönlichkeitsentwicklung deluxe. Als chronisch kranke Selbstständige warten jeden Tag neue Herausforderungen auf mich. Ich stoße an meine Grenzen und muss über meine eigenen Schatten springen. Genau darin liegt das Spannende. Denn alles, was in mir noch ungeklärt ist Aufmerksamkeit braucht, wird mir auf dem Silbertablett serviert. Deshalb ist Selfcare für mich so essenziell.

kreative Selfcare,

Meine Selfcare geht tatsächlich Hand in Hand mit meiner Selbstständigkeit, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Kreativ zu sein ist für mich die ultimative Me-Time. Ich konzentriere mich auf die Materialien, die leuchtenden Farben und die wunderschönen Muster. Ich höre das vertraute Summen der Nähmaschine oder das typische ‚Schtscht‘ beim Siebdrucken und spüre die Beschaffenheit des Stoffes unter meinen Fingern. Genau diese Tätigkeit lässt mich abtauchen und vollkommen bewusst werden. Schon nach kurzer Zeit finde ich mich oft im sogenannten Flow-Zustand wieder. Diesem Zustand, in dem ich vollständig in meiner Tätigkeit aufgehe und mein Kopf endlich eine Pause bekommt.

Selbermachen wirkt für mich ähnlich wie Meditation. Es ist eine bewusste Auszeit, die den Cortisolspiegel senkt, die Stimmung hebt und gleichzeitig die Konzentration fördert. Durch kreative Tätigkeiten kann ich nicht nur Stress abbauen, sondern auch mein Wohlbefinden steigern.

Und hier ist der Weg, wie so oft, das Ziel. Es geht nicht darum, das perfekte Ergebnis in den Händen zu halten, sondern den Prozess zu genießen. Und falls unterwegs ein Fehler passiert, dann gehört das eben zum Lernprozess dazu. In Zeiten von KI ist das Unperfekte ohnehin das, was ein echtes und gelungenes Unikat ausmacht.

kreative Selfcare

Fazit: Kreative Selfcare zum Anfassen

Selfcare muss nicht kompliziert sein, sie ist meine Zeit für mich und meine Kreativität. In diesen Momenten des Abtauchens kommen meine Gedanken zur Ruhe und ich befinde mich im Flow. Dabei geht es nicht im Perfektion, sondern um das bewusste Erleben und die Freude am Selbermachen.

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