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Monatsrückblicke,  Plauderecke

Monatsrückblick Januar 2024: Just do it!

Das ist der erste Monatsrückblick seiner Art. Oder besser gesagt meiner Art. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich mir endlich die Zeit nehmen kann um einen Monatsrückblick schreiben. So bleibt der Ursprung des Bloggens erhalten, dass Tagebuch schreiben. Und wie cool ist es bitte auch für mich, meine alten Rückblicke zu lesen. So kann ich erkennen was ich alles erreicht, gelernt und geschafft habe. Zudem kann es bei der persönlichen Weiterentwicklung helfen. Und diese hatte ich im Januar zur genüge. Und zwar im Bereich Selbstständigkeit. Dieser Monat war geprägt von Ups and Downs und teils, vor lauter Aufregung, schlaflosen Nächten. Was für eine enorme Intensität das Thema Selbstständigkeit mit sich bringt hätte ich niemals gedacht. Und was soll ich sagen, ich liebe diese spannende Zeit! Meine prägendsten Ereignisse habe ich in meinen Monatsrückblick zusammengefasst.

Wenn ich auf meinen Januar zurückblicke, dann blicke ich auf einen Monat zurück, der mich im ersten Moment erstmal fasziniert dastehen lässt. Denn ich hab angefangen meinen Businessplan zu schreiben. Anfangs ohne Plan, zwar mit einen vermeintlichen Ziel, aber das war auch noch kein konkretes. Aber eins stand fest, ich wollte die Chance, die sich mir bot ergreifen. Zupacken und Action! Einfach mal drauf los, aber zum Glück mit Hilfestellung. Vielleicht ist es möglich, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen kann. Der Businessplan ist dazu da um die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu durchleuchten und gegebenenfalls zu justieren.

Aktuell bin ich bei der Hälfte meines Businessplans angekommen. Und ich kann aus Überzeugung sagen, dass Schreiben eines Businessplans ist absolut sinnvoll! Mittels diesen gewinne ich Klarheit. Vor allem wenn es grundlegend um eine Leidenschaft, oder auch Liebhaberei geht. Zweimal die Woche treffe ich mich, mit meiner Beraterin, zu einer persönlichen Feedbackrunde. Ich kann aus ihrer jahrelangen Erfahrung schöpfen und die daraus resultierenden Gespräche befreien meine Power. Die Energie ist ja bereits in mir, fest mit meiner Kreativität verankert. Warum sollte ich also nicht die Gelegenheit beim Schopfe packen und es wagen, meine Leidenschaften zum Beruf zu machen. Oder es zumindest zu versuchen. Meine Leidenschaften, dass wären: das Arbeiten mit Stoffen und diese mittels Farben und Mustern zu ergänzen, das in Kombination mit der Fotografie und dem anschließenden darüber Schreiben.

Obwohl das ganze für mich ja kein komplettes Neuland ist, finde ich es spannend den Blick auf das zu richten, was jenseits vom Schema F liegt. Ich nehme den Platz einer Unternehmerin, einer Selbstständigen ein. Und es ist ein richtig gutes Gefühl und macht tatsächlich richtig viel Spaß. Warum sollte der Beruf auch nicht Spaß machen?! Mal abgesehen vom kreativen Aspekt, liebe ich es zu bloggen. Es macht Spaß die alten Bloggertraditionen weiter leben zu lassen und ab und zu ein Journal zu schreiben. Aber mindestens genauso steh ich darauf meine Kreativität mit dir zu teilen.

Bloggen
Am Bloggen. An meinen Arbeitsplatz finde ich die nötige Inspiration.

Um eine größere Reichweite aufzubauen ist es sinnvoll, den eigenen Blog und die Blogbeiträge Suchmaschinenoptimiert aufzubauen. Vor zwei Jahren habe ich meinen ersten Beitrag ins Netz gestellt und bereits damals wendete ich SEO an. So viel Spaß mir das Schreiben der Texte auch macht, es freut mich doch umso mehr, wenn auch jemand meine Beiträge liest. Doch das Thema SEO ist nicht mal eben so erledigt, schließlich erfordert es eine Menge Hintergrundwissen. Ich persönlich ziehe aus dem Thema gleich meine persönliche Assoziation. Erinnert mich stark an Rechnungswesen. Entweder man kapiert es und kann es, oder eben nicht. Die SEO Starterwoche von Jane von Klee kam mir im Januar ganz gelegen. Meine Mission: mein gefährliches Halbwissen aufzufrischen. Es gab vier live Calls über die Woche verteilt und mindestens genauso viele Aha-Momente meinerseits. Das hat sich mal rentiert! Um meine frisch gewonnen Erkenntnisse zu vertiefen, steht ab sofort ein SEO-Tag pro Woche in meinen Kalender. Yes!

Und da ich ja bereits am optimieren meines Blogs bin, stürze ich mich auch gleich auf die Inhalte. Wenn ich eine Selbstständigkeit aufbauen will, dann braucht es auch Einnahmequellen. Als Startprojekt entschied ich mich dazu, mir einen Account bei Awin zu erstellen. Einer Affiliate Marketing-Plattform. Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass ein paar meiner Blogbeiträge mit Werbung gekennzeichnet sind. In diesen kann ich Werbeeinahmen generieren. Und ich hoffe, dass du dich darin nicht störst. Denn das Thema Werbung hat ja einen recht umstrittenen Stellenwert heutzutage. Hierzu möchte ich gerne kurz Stellung nehmen und dir meine Beweggründe erläutern. Ganz klar, dass ich Blogge weil es mir Spaß macht und diese Einstellung ist sozusagen des Grundmanifest. Denn ohne geht es nicht. Bloggen erfordert nun mal viel Zeit, ergo auch Geduld. Wer diese Eigenschaften also nicht mit bringt, wird seinen Blog höchst wahrscheinlich nicht allzu lange mit Inhalten füllen. Zusätzlich braucht es natürlich auch eine Leidenschaft um die sich die Blogbeiträge drehen und auch ausgetauscht, oder Hilfe gegeben werden kann.

Einen Blog zu haben ist auch mit Kosten verbunden. Mal von den Unterhaltskosten des Blogs abgesehen, die sich aus den Kosten für Plugins oder der Domain- und Hostinggebühren ergeben. Vor allem aber, wenn es ein Blog ist, der sich um ein Hobbie dreht. Denn dann muss immer mit Anschaffungskosten für neues Material gerechnet werden. Ich als Näherin, inklusive der Bereiche Plotten und Siebdrucken, weiß wie kostspielig so eine Leidenschaft sein kann. Zuerst braucht es die Grundausstattung, die wohl das teuerste ist und nach oben hin ist natürlich alles offen. Bei mir wären es zum Beispiel: Nähmaschinen, Plotter und Siebdruckrahmen. Next Step, dass Zubehör: wie Nähnadeln, Entgitterer, Klebematte oder Rakel. Um Ergebnisse zu erzielen wird dann natürlich noch das Material benötigt. Also um nur ein paar zu nennen: Stoffe, Plotterfolien oder Siebdruckfarben. Wie du siehst, kommt dann insgesamt schon eine ganze Wucht an Ausgaben zusammen. Der zum Bloggen benötigte Laptop oder die gute Fotokamera mit Zubehör wurden hier noch gar nicht erwähnt.

Und dann vertrete ich noch folgenden Standpunkt: Wir Blogger nehmen unsere Zeit und unser wertvolles Wissen, stellen es für jeden jederzeit abrufbar und kostenlos ins Internet. Und versteh mich bitte nicht falsch, ich erwähne an dieser Stelle gern nochmal, dass wir Blogger lieben was wir machen! Also unser Wissen an jeden einzelnen da draußen zu vermitteln. Aber für mich ergibt sich dann folgender Umkehrschluss: Umso mehr Zeit mir zum bloggen bleibt, umso mehr wertvolleres Wissen kann ich an dich weitergegeben. Also finde ich es nicht abwegig, dass ich als Bloggerin ein Einkommen über meinen Blog generieren möchte. Denn letztendlich haben wir alle was davon, also du und ich. Und sind wir mal ganz ehrlich, weh tut es definitiv niemanden über einen Affiliate Link einzukaufen. Denn du hast garantiert keine weiteren Kosten und ich erhalte neben deiner Unterstützung und Wertschätzung, einen prozentualen Anteil von deinen Einkaufswert. Eine Übermittlungsprovision quasi, für die das Unternehmen aufkommt. Sei dir sicher, dass ich auf meinen Blog nur Unternehmen unterstütze, die ich ethisch vertretbar finde und deren Produkte auch zu dir passen.

Am Malen
So hat mich mein Freund wohl die meiste Zeit im Januar gesehen. Aber wie heißt es so schön, auch ein schöner Rücken, kann entzücken.

Dieser Monatsrückblick ist sehr Businessorientiert. Schau mer mal ob das im Februar anders wird. Aber der Januar stand ganz im Fluss meiner Kreativität in Verbindung mit meinem Gründercoaching. In diesen Monat hatte ich auch Kontakt zu einer Stofffirma, die mich gerne als Bloggerin 2024 genommen hätte. Es ging darum monatlich eine oder mehrere Nähanleitungen oder auch Videos, für bestimmte saisonale Themen zu erstellen. Diese sollten zusammen ausgearbeitet und festgelegt werden. Ich war natürlich richtig happy, dass sie mit mir zusammen arbeiten wollten. Doch als es darum ging, die Rahmenbedingungen zu klären, wurde ich stutzig. Als Aufwandsentschädigung wurde mir ein Jahresrabatt in Höhe von 20% und kostenloser Versand angeboten. Zudem wollten sie mir das verwendete Material stellen. Was im ersten Moment ja verführerisch klingen könnte, aber dem gar nicht so ist.

Bevor ich dir erzähle was aus der Kooperation geworden ist, möchte ich auf ein paar Aspekte genauer eingehen. Diese beruhen auf meine persönlichen Erfahrungen oder auf mein zusammengetragenes Wissen aus Coachings, Workshops oder Büchern. Zu Zeiten von DaWanda, einer Plattform wie Etsy, hatte ich einen Onlineshop über dem ich meine genähten Unikate verkaufte. Dafür brauchts eine Gewerbeanmeldung, die übrigens auch ein paar Kosten mit sich bringt. Worauf ich jedoch hinaus möchte ist, dass ich als Gewerbetreibende bei Stoffshops einen dauerhaften Rabatt in Höhe von 10% bis 15% bekam. Dafür musste ich lediglich meine Gewerbelizenz vorzeigen. Ergo blieb mir der Faktor Zeit zu 100% erhalten.

Wenn ich eine Kooperation mit einem Unternehmen eingehe, dass Nähanleitungen oder gar Videos für einen fast vergleichbar hohen Rabatt als Aufwandsentschädigung anbietet, dann schlackern bei mir die Ohren. Eine Nähanleitung aufzusetzen bedarf in der Regel einen bis zwei Tage Arbeitszeit. Je nachdem wie umfangreich das Projekt ist. Meistens besteht eine Anleitung aus mindestens 8 Fotos, die natürlich auch nach etwas ausschauen sollen oder die Botschaft klar definiert übermitteln sollen. Hier ist also, neben meiner Fähigkeit dem Nähen, auch meine Fähigkeit zur Fotografie gefragt. Die Anleitung braucht natürlich auch einen entsprechenden Text, dieser ist bei Anleitungen in der Regel auch mindestens 400 Wörter lang. Vielleicht kannst du es dir bereits denken, meine Autorenfähigkeit ist hier also auch noch gefragt.

Nicht nur, dass ich mich bei so einen Deal unter meinem Wert verkaufe, sondern Fakt ist, dass sich die Unternehmen eine fair bezahlte Kooperation auf Augenhöhe auch leisten können. Unternehmen handeln immer im wirtschaftlichen Sinne und legen für jedes Jahr ein Werbebudget fest. Und dieses Budget darf nicht unterschätzt werden. Ich bin während meiner Arbeit am Businessplan auf eine Statistik von Statista gestoßen, die besagt, dass bis zum Jahr 2024 die Werbeinvestitionen Weltweit auf sogar mehr als 861 Milliarden steigen sollen.

Mittels meiner Antwort, ließ ich das Unternehmen wissen, dass ich eigentlich an eine bezahlte Kooperation auf Augenhöhe gedacht hatte. Daraufhin erhielt ich die Antwort, dass ich ihnen einen konkreten Vorschlag unterbreiten sollte, um gemeinsam die bestmöglichen Konditionen auszuarbeiten. Also hab ich dem Stoffunternehmen meine ausgearbeitete Preisliste für eine Foto Content-Produktion zukommen lassen. Vermutlich war dem Stoffunternehmen meine Arbeit nicht so viel Wert, denn ich erhielt eine Absage. In dieser wurde geschrieben, dass Bloggerinnen und Blogger nicht direkt bezahlt werden, sondern als Aufwandsentschädigung exklusive Rabatte und Produkte erhalten. Und das diese Entscheidung darauf basiert, dass dies für viele Bloggerinnen und Blogger akzeptabel ist. Und genau darin liegt meines Erachtens der Knackpunkt. Denn wenn wir alle eine faire Bezahlung für ihre Arbeit fordern würden, dann würde niemand mehr so eine Absage erhalten. Und ich bin sicherlich nicht die Einzige. Denn es ist so wichtig, seine Talente und Fähigkeiten zu erkennen und dahinter zu stehen. An dieser Stelle möchte ich auf die inspirierende Geschichte von Lisa Tihanyi verweisen. Wer sie nicht kennen sollte, eine Ehrenfrau die meine Worte nur bestätigen würde. Auf ihren Blog liefert sie noch mehr Erkenntnisse.

Abschließend möchte ich noch sagen, das es auch für mich eine Erfahrung war und dass ich froh bin, meinen Werten treu geblieben zu sein. In mir dachte ich dann auch, ganz so einfach ist das mit dem hochziehen einer Selbstständigkeit also doch nicht. Wäre ja auch zu schön gewesen.

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HerrderRinge

Gestartet haben wir den Januar mit einen Herr der Ringe Marathon.

Katze auf Heizung

Arschkalt war es phasenweise.

Aquarellfarben von Faber Castell

Ich habe den Aquarellfarbkasten, von Faber Castell, den ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe eingeweiht.

Aquarellfarben von Faber Castell

So eine gemalte Farbpalette ist auch super hilfreich!

Cat in Cosmos

Ich hab mein erstes Bild mit den neuen Farben gemalt. Die Inspo für das Motiv hab ich bei Plottertal bekommen. Und ja, da ich selbst zwei Katzen hab, ich trau denen das zu!

Wald

Endlich mal wieder Waldluft geschnuppert. Kam im Januar leider etwas zu kurz. Aber Schuld daran ist natürlich auch das Wetter, war ja auch meistens Mist. *sarkasmusoff

Tonhalle München

Mein Freund und ich waren zu einen Kurztrip in München. Der Auslöser war das Konzert von Prinz Pi.

Comic Liebe

Die Warteschlange offenbarte uns das coolste Klo ever! Wenn ich schon beim Thema bin, möchte ich folgendes anmerken: Richtig gut ist es, dass in der Umgebung der Tonhalle so viele öffentliche WC’s sind. Es macht die Wartezeit mit ein paar Bier intus wesentlich angenehmer. Bei uns lag die Dauer der Wartezeit bei einer guten Stunde.

München Riesenrad

Noch ein paar Fotos, die während unserer Wartezeit entstanden sind.

München an der Isar

Am nächsten Tag sind wir, bei schönsten Wetter, an der Isar entlang flaniert. Wir konnten auch einige sportliche Highlights ausfindig machen. München – I like!

T Shirt Eli BonnieButtermilk

Einen Lost Place haben wir auch besucht. Der wurde gleich als Fotolocation für mein neues genähtes T-Shirt Eli genutzt. Dazu kommt noch ein Beitrag. I swear!

Mein neues Teil im Kleiderschrank ist mein genähtes Kleid Muckelig von Lotte und Ludwig. Der Schnitt ist raffiniert, da er wunderbar bequem und stylisch zugleich ist.

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Mein genähtes Kleid Muckelig

In meinen Jahresrückblick habe ich mir ja vorgenommen endlich mal bei 12 von 12 mitzumachen. Gesagt getan. 🙂

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Cold Day

Unbedingt möchte ich dir meine genähten Patchwork Kissen aus alten Kinderpullovern von meinen Bruder und mir zeigen. Ein Upcycling Projekt mit nostalgischen Charakter.

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Patchwork Kissen aus alten Pullis nähen
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